Artikel aus dem Journal Frankfurter "Nachrichten".....
ZWEI TAGE FLUGPLATZFEST IN KELKHEIM Modellschau zwischen Skyline und Taunus
27.08.2019 Von RIP (SCN Pressebüro)Der Kelkheimer Luftsport-Club e.V veranstaltet ein zweitägiges Modellschau-Fliegen. Besucherinnen und Besucher können am 31.8 und am 1.9 jeweils von 10 bis 18 Uhr an dem Ereignis teilnehmen.
Foto: SCN Pressebüro/Thomas Petri
Am letzten Augustwochenende öffnet der Kelkheimer Luftsport Club seine Tore. Auf dem Flugplatzfest sind sowohl Pilotinnen und Piloten als auch Zuschauerinnen und Zuschauer willkommen. Der Modellflugplatz befindet sich in Kelkheim-Münster, nordwestlich von Frankfurt. Wer an beiden Tagen teilnehmen möchte, hat die Möglichkeit dort zu campieren. Da der Platz jedoch begrenzt ist, ist eine Anmeldung vorab erwünscht. Verpflegung wird es auf dem Flugplatz geben.
Das Flugprogramm startet am Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr. Modellflugzeugbegeisterte können im Vorfeld bis zu drei Modelle anmelden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Flugzeuge im Nachhinein noch nach zu melden. „Wir präsentieren das gesamte Spektrum des Modellfluges, sowohl am Boden und als auch im Fluge. Egal, ob Großmodell, Turbine, Elektro oder Segler, ihr seid alle herzlich willkommen“, sagt Helmut Frisch, Vorsitzender des Kelkheimer Luftsport- Club. Die Einladung gilt auch für Interessierte, die nur zuschauen möchten. Wer selber fliegen möchte, muss an diesen Tagen jedoch am Pilotenbriefing teilnehmen.
Der traditionsreiche Luftsport Club existiert seit 1975 und kann aktuell über 150 Mitglieder verzeichnen. Auch Jugendliche sind im Kelkheimer Luftsport Club willkommen. „Unter Anleitung von erfahrenen Modellbauern basteln unsere Jugendlichen in Projekten ihre Modellflugzeuge selbst. Diese werden unter Anleitung eines Fluglehrers eingeflogen und zu Trainingszwecken der Erbauer genutzt“, so Frisch. Generell sind Interessierte eingeladen den Kelkheimer Luftsport-Club auf dem Flugplatz sowie an den monatlichen Stammtischen zu besuchen.
>> Flugplatzfest des Kelkheimer Luftsport-Club, 31.8 und 1.9. Weitere Infos unter: www.klc-ev.de
Artikel aus dem Journal Frankfurter "Nachrichten".....
GROSSES FLUGPLATZFEST IN KELKHEIM Hoch in die Lüfte!
28.08.2018 Von MS (SCN Pressebüro) In Kelkheim geht es am Wochenende hoch hinaus – für Modellflugzeuge. Große und kleine Flugmodell-Liebhaber bekommen die Chance, beim großen Flugplatzfest zu Boden und in der Luft alle möglichen Nachbildungen zu bewundern.
Foto: SCN Pressebüro/Thomas Petri
Eines Tages Pilot zu werden ist der Traum vieler Kinder. Bei einigen von ihnen fängt dieser Berufswunsch mit kleinen Modellflugzeugen an, die sie von Kindesbeinen auf sammeln. Beim großen Flugplatzfest des KLC-Kelkheim dürfen kleine und große Flugmodell-Liebhaber Flugzeuge am Boden und in der Luft bewundern: Propellermaschinen, schnelle Jetmodelle, Segelflugzeuge sowie Modellhubschrauber aus allen Epochen der Luftfahrt.
Gastpiloten und Mitglieder des Kelkheimer Luftsport-Club e.V. präsentieren zwei Tage lang ein spektakuläres Programm für alle, die sich für Luftfahrt interessieren. Ein besonderes Highlight: An beiden Tagen werden Bonbons aus einem Modellflugzeug geworfen, die dann jeder fangen darf.
>> Flugplatzfest Kelkheimer Luftsport-Club e.V., Kelkheim: Zeilsheimer Weg, 1. + 2.9., 10-18 Uhr, Eintritt frei
Artikel aus der Frankfurter neuen Presse.....
Quelle: http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Pilot-zu-sein-ist-gar-nicht-so-einfach;art676,3048455
Luftsportclub Pilot zu sein ist gar nicht so einfach
17.07.2018 Von ROBIN KUNZE Rund 40 Besucher kamen zum Schnuppertag auf das Gelände des Kelkheimer Luftsportclubs. Erfahrene Piloten zeigten, wie man Modellflugzeuge in die Luft bringt.
Foto: Hans Nietner
Michael Günther kontrollierte vor dem Flug noch die Befestigung der Tragflügel an der Bellanca.
Münster.
Wie ein Vogel durch die Lüfte gleiten, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren – der Kelkheimer Luftsportclub (KLC) machte es am Samstag einmal mehr möglich. Seit Jahren laden die Flieger-Asse des Vereins zum Schnupperfliegen ein und auch diesmal nahmen rund 40 Interessierte die Möglichkeit wahr. „Sonst kamen zwar immer doppelt so viele Besucher, aber dieses Mal war es auch wirklich heiß“, berichtet Pressewart Thomas Petri. Die, die letztlich vorbeischauten, hatten so aber umso mehr Zeit, mit den Modellflugzeugen warm zu werden.
Das ist auch nötig, wenn man souverän seine Runden am Firmament ziehen möchte. „Einige haben überrascht festgestellt, dass zu der Sache doch auch ein gewisses Training gehört“, schmunzelt Petri.
Selbst jahrelange Flugerfahrung schützt nicht immer vor dem ungewollten Sturzflug. Davon kann Rainer Treder ein Lied singen. Der 76-Jährige zählt zweifellos zu den erfahrensten Kelkheimer Piloten, doch kürzlich endete ein Routineflug darin, dass er „nach Öl bohrte“, wie er es selbst bezeichnet. Sein Flieger erlitt aufgrund starker Böen einen Strömungsabriss und ging mit der Schnauze voran zu Boden. Das Ärgerliche: Bei dem Modell, das einen Totalschaden erlitt, handelte es sich um einen Eigenbau.
Mulmiges Gefühl
Statt auf Fertigflieger oder vorgegebene Baupläne zu setzen, entwirft Treder seine Modelle von Grund auf selbst. „In das Flugzeug, das nun abgestürzt ist, habe ich inklusive Planung und Konstruktion rund anderthalb Jahre gesteckt“, berichtet er. Daher hatte er nach dem Crash schon ein mulmiges Gefühl, als er vom Flugfeld des KLC nach Hause fuhr, den Kofferraum beladen mit den Trümmerteilen seiner Eigenschöpfung.
Dieses Gefühl kennt Treders Vereinskollege Michael Günther nur zu gut. In den 1970er Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Hobby und legte sich vom Taschengeld das erste Modell zu. „Vom Oster- und Weihnachtsgeld wurde dann der Motor gekauft“, erinnert er sich, „und danach ging es mit einem Kumpel am Gimbacher Hof in die Lüfte. Wir wussten als Anfänger stets, dass die folgenden Wochen für Reparaturarbeiten draufgehen würden, denn bei unseren ersten Flügen blieb meistens nichts heil am Flieger.“ Mittlerweile hat Günther selbstredend den Dreh raus. Übung macht den Meisterpiloten. Sein aktuelles Modell – eine Bellanca mit der eindrucksvollen Spannweite von 3,40 Meter – ist im elften Jahr unfallfrei.
140 Mitglieder
Rainer Treder sitzt auch schon längst wieder am Reißbrett. Sein letztes Großmodell, so hat er es sich geschworen, wird gar eine Spannweite von 3,60 Meter haben. Die Baupläne der abgestürzten Maschine besitzt er zudem auch noch. Anhand der sechs DinA 0 Doppelseiten könnte er eine neue Version erstellen, doch er konzentriert sich lieber auf sein finales Projekt. Aber vielleicht findet sich ja im Verein ein Kollege, der Interesse daran hat, die Pläne in die Tat umzusetzen.
Knapp 140 Mitglieder hat der KLC aktuell. Nach dem Schnupperfliegen am Samstag kündigte sich zudem ein Vater-Sohn-Duo für weitere Besuche auf dem Flugfeld am Münsterer Industriegebiet an. Wer das Probeangebot verpasst hat, aber mehr über den Verein erfahren möchte, hat am 1. und 2. September beim Flugplatzfest Gelegenheit.
13.07.2012
Vandalen zerstören Ernte
Bis zu 1000 Quadratmeter zerstörte Ernte und ein zerfurchter Rasen – das ist das Ergebnis nächtlicher Randale südlich des Industriegebiets Münster.
Neben einigen Landwirten aus Kelkheim, Liederbach und Bad Soden ist auch der Kelkheimer Luftsport-Club (KLC) betroffen.
Eine anderthalb Meter breite Schneise zieht sich durch das Weizenfeld von Landwirt Alois Herr. Auf die Start- und Landebahn des KLC haben die Rowdies unschöne
Muster gefräst. Während Reiner Treder, Vereinssprecher des Luftsport-Clubs, vermutet, dass mit Quads über die Grundstücke gepflügt wurde, glaubt Landwirt Herr,
dass stärkere Fahrzeuge für die angerichteten Schäden verantwortlich sind. "Das waren Randalierer, die ihre Geländewagen ausprobieren wollten." Dabei seien die
Fahrer nicht gezielt vorgegangen, sondern wären durch einen Acker quer hindurch, hätten im nächsten eine Runde gedreht und sich auf den Weg zum nächsten
gemacht. Sein Kollege habe bereits das gesamte Feld abgemäht, "aus Angst, dass alles ausfällt". Alois Herr hingegen muss seinen Weizen noch einige Zeit stehen
lassen.
Auch Reiner Treder macht seinem Unmut Luft: "Das ist für uns eine sehr unangenehme Sache." Nach Meinung des KLC-Vereinssprechers handelt es sich um
Vandalen der schlimmsten Sorte. Bereits in den Vorjahren stand das Vereinsgelände, vor allem die Start- und Landebahn, im Interesse der Rowdies. "Die kommen
nur nach dem Regen", ist dem Vereinsvorsitzenden Michael Günther aufgefallen. Und auch Treder ist überzeugt: "Wenn der Boden schön feucht ist, macht es den
Vandalen anscheinend besonders viel Spaß." Die aktuellen Schäden hielten sich noch in Grenzen, verweist Treder auf schlimmere Attacken. Außerdem sei momentan "Wuchszeit". In spätestens zwei Wochen
sei, im wahrsten Sinne des Wortes, Gras über die Sache gewachsen. Dennoch dürfe nicht der Eindruck entstehen, "dass wir darüber grinsen". Bei der Aktion handele es sich um Sachbeschädigung. Der
Vereinsvorsitzende fasst den Ärger der KLC-Mitglieder zusammen: "Jetzt reicht’s. Wir ergreifen Maßnahmen." Eine Anzeige gegen Unbekannt wurde bereits bei der Polizei gestellt.
"Das sind Lebensmittel"
Landwirt Alois Herr wird diesen Schritt nicht gehen. "Eine Anzeige gegen Unbekannt ist reine Zeitverschwendung. Das rentiert sich alles gar nicht", meint er resigniert. "Das sind Lebensmittel", weist er
darauf hin, dass es sich nicht um einen Dummejungenstreich handelt. Zwischen 500 und 1000 Quadratmeter Fläche seien beschädigt worden, schätzt der Landwirt. Dabei wurden nicht nur seine Äcker
befahren, sondern "alle Felder im Umkreis des Flugplatzes".
© 2012 Höchster Kreisblatt