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Mit einer Luftverkehrssteuer brauchen die Flugzeug-Modellbauer nicht zu rechnen – ein Hobby, das beim Flugplatzfest des Kelkheimer Luftsport Clubs immer wieder nicht nur Scharen von Zuschauern anzieht, sondern auch Teilnehmer aus fernen Regionen. Freunde dieses Sports kamen sogar aus Franken. Und wer das Fliegen von Modell-Hubschraubern lernen wollte – auch dafür bestand die Möglichkeit auf einem eigens für Trainingsflüge reservierten Platz. Und wie das obere Bild zeigt, gab es nicht nur Modelle von Flugzeugen in Hülle und Fülle, sondern auch jede Menge Hubschrauber. Form und damit das Aussehen der neuen Fluggeräte haben sich gegenüber den „geflügelten“ Maschinen erheblich geändert. Nun, die Vorbilder dieser Modelle stammen ja nicht nur aus dem letzten Krieg, sondern flogen im Ersten Weltkrieg und wer wissen wollte wie es damals aussah, brauchte nur unter das eine Modellzelt zu schauen: Da saßen drei Piloten und droschen fröhlich einen Skat oder ein ähnliches Kartenspiel. Daneben ein Bierkasten und auf dem Tisch die Fläschchen. Im wirklichen Flugbetrieb heute undenkbar. Und so flogen die modernen Piloten der Jetztzeit ihre Runden bei den teilweise rasanten Vorführungen mit ihren Modellen ohne „Speed“ am Funkgerät, mit dem sie lenkten, machten aber durchaus Speed mit den Tankfüllungen, die aus Spezialmischungen bestanden. Benzin der besseren Sorte. Früher wurde auch mal Äther benutzt. Sagt man. Aber hier die kompetente Antwort von Reiner Treder: Für die kleineren Modelle 80% Methanol/20 % Rizinusöl (Gemisch und für die Großmodelle Superbenzin synthetisches Zweitaktöl (Gemisch 1:50).
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Quelle: Kelkheimer Zeitung 09. September 2010


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